Klaviersonate Nr. 24 Fis-dur op. 78 (À Thérèse)

Herausgeber: Bertha Antonia Wallner
Fingersatz: Conrad Hansen

6,50 €

Urtextausgabe, broschiert

Seiten: 12 (12), Größe 23,5 x 31,0 cm
Bestell-Nr. HN 1312 · ISMN 979-0-2018-1312-7

Schwierigkeitsgrad (Klavier): schwer (Stufe 7)

Nach einer Pause von vier Jahren wandte sich Beethoven 1809 wieder der Gattung der Klaviersonate zu. Gegenüber der Vorgängerin, der f-moll-Sonate op. 57 („Appassionata“) schlägt diese Komposition einen neuen, lyrisch-kantablen Ton an. Dieser Ton dürfte auch der Grund für die aus dem Rahmen fallende Zweisätzigkeit des Werks sein, da ein langsamer kantabler Mittelsatz keinen Kontrast zu den Außenteilen gebildet hätte. So ungewöhnlich wie der Tonfall von Op. 78 ist auch die viertaktige Adagio-Einleitung, die keine direkte Bezüge zu den nachfolgenden Motiven und Themen aufweist, sondern die nur dazu dient, „die Stimmung der ganzen Sonate in unser Herz zu zaubern“ (Hugo Riemann).

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