Einen besonderen Fund machte die Bayerische Staatsbibliothek in München im Jahr 2007. Er kommt einer kleinen Sensation gleich: Es tauchte dort nämlich ein bisher unbekanntes Lied für Singstimme (Sopran) und Klavier von Franz Liszt auf, niedergeschrieben von ihm selbst. Das Stück ist bester Liszt, entstanden 1843, und dem Münchener Grafen Franz von Pocci gewidmet. Grund genug für uns, diese Handschrift in Form eines sehr hochwertigen Faksimiles vorzulegen, das außerdem die Übertragung der Musik in modernen Notendruck und ausführliche Informationen rund um die faszinierenden Entstehungsumstände bietet. Ein Genuss für jeden Kenner und Liebhaber Franz Liszts.