Wer fundierte Informationen zur Entstehungsgeschichte der musikalischen Werke von Johannes Brahms und zu ihrer Quellenüberlieferung benötigt, kommt an diesem Werkverzeichnis (in deutscher Sprache) schlicht nicht vorbei. Seit seinem Erscheinen Mitte der 1980er-Jahre gilt es als unumstößliche, zuverlässige Referenz. Seine Autorin, die Kanadierin Margit McCorkle, erhielt für das Opus Magnum neben anderen Auszeichnungen den Deutschen Bundesverdienstorden. Kaum hatte McCorkle ihre gewaltige Arbeit an Brahms abgeschlossen, widmete sie sich über mehr als 10 Jahre ihres Lebens dem Schaffen eines anderen Großmeisters des 19. Jahrhunderts: Robert Schumann (HN 2204).