Frédéric Chopin

Polonaise As-dur op. 53

Ernst Herttrich (Vorwort)


Faksimile der Handschrift, Hardcover

Seiten 28 (XXII+6), Größe 30,5 x 25,0 cm

Gewicht 600 g

HN 3221 · ISMN 979-0-2018-3221-0

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  • Polonaise As-dur op. 53
  • Klavier 8 schwer

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Vorwort

Über den Komponisten

Frédéric Chopin

Frédéric Chopin

Pianist und Komponist. Sein Schaffen ist auf die Klaviermusik konzentriert, die sich außerordentlicher Beliebtheit erfreut und zum festen Bestand des Konzertrepertoires gehört. Seine Musik beeinflusste nachfolgende Generationen in Frankreich (Franck, Saint-Saëns, Fauré, Debussy) wie auch Smetana, Dvořák, Balakirew, Grieg, Albéniz.

1810Er wird am 1. März in Żelazowa Wola bei Warschau geboren. Mit 7 erste Kompositionen, mit 8 erster öffentlicher Auftritt.
1822Privatunterricht in Komposition.
1825Rondo c-Moll op. 1 als erstes veröffentlichtes Werk.
1826–29Studium an der Musikhochschule in Warschau.
1829 „Fantaisie sur des airs nationaux polonais“ A-Dur op. 13, Klaviertrio g-Moll op. 8. Reise nach Wien, wo er zwei Akademien mit seinen Kompositionen und Improvisationen gibt.
1829–33 + 1835–37Etüden op. 10 und op. 25 als neuer Typus der virtuosen Etüde mit ästhetischem Anspruch.
1830Uraufführungen seiner beiden Klavierkonzerte f-Moll op. 21 und e-Moll op. 11 in Warschau.
1831Da er aufgrund des poln. Aufstands nicht nach Warschau zurückkehren kann, geht er nach Paris, wo er bis zum Ende seines Lebens bleibt.
1832Eröffnungskonzert in Paris mit großem Erfolg.
1835/38„Trois valses brillantes“ op. 34.
1836/39„24 Préludes“ op. 28 in zyklischer Abfolge als konstruktiv verdichtete, kurze Stücke.
1835/39Klaviersonate b-Moll op. 35 mit dem Trauermarsch.
1842/43Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52, „Grande Polonaise brillante“ As-Dur op. 53, Scherzo Nr. 4 E-Dur op. 54.
1844Klaviersonate h-Moll op. 58.
1849Vollendung der Mazurkas g-Moll und f-Moll. Er stirbt am 17. Oktober in Paris.

© 2003, 2010 Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart

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Über die Autoren

Ernst Herttrich

Ernst Herttrich (Vorwort)

Dr. Ernst Herttrich, geboren 1942 in Würzburg, studierte Musikwissenschaft, Geschichte, Germanistik und Theologie an den Universitäten in Würzburg und Köln. 1970 promovierte er in Würzburg mit Studien zum Ausdruck des Melancholischen in der Musik von Mozart.

Von 1970 bis 1990 war er Lektor beim G. Henle Verlag in München, danach über 15 Jahre Leiter der Beethoven-Gesamtausgabe und ab 1999 Leiter des Verlags Beethoven-Haus, ab 2001 Leiter des Beethoven-Archivs, der wissenschaftlichen Forschungsstelle des Beethoven-Hauses.

Er war Gastprofessor an der Meiji Gakuin Universität in Tokio und unternimmt mehrfach Vortragsreisen dorthin und nach Kyoto. Seine Forschungsschwerpunkte sind Quellenkunde, Editionstechnik und Musikgeschichte. Herttrich veröffentlichte u.a. „Beethoven. Liederkreis an die ferne Geliebte“ (Bonn 1999) und „Ludwig van Beethoven. Biographie in Bildern“ (Bonn, 2000). Herttrich hat über 100 Urtext-Ausgaben für den G. Henle Verlag ediert.

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Feinsinnig ist seine Handschrift, die seine von Zeitgenossen so sinnlich, sensible Anschlagsnunancierung erkennen zu scheinen lässt. Auf diese Weise wird dem Spieler wie dem Zuhörer dieser Polonaise ein intensiveres Erlebnis zuteil. Und man kann nur hoffen, dass das Programm der Faksimile-Ausgaben zu einem erschwinglichen Preis bei Henle fortgefügrt wird.
[Piano News, 2010]