Johannes Brahms

Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

Robert Pascall (Herausgeber)


Wissenschaftliche Gesamtausgabe mit Kritischem Bericht, Leinen

Orchestermaterial bei Breitkopf & Härtel

Gewicht 1508 g

HN 6001 · ISMN 979-0-2018-6001-5

231,00 €
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

lieferbar

Inhalt/Details

  • Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

Audio/Video

Henleverlag

Weitere hörens- und sehenswerte Videos finden Sie auf dem Youtube-Kanal des G. Henle Verlags:

Über den Komponisten

Johannes Brahms

Johannes Brahms

Sein bedeutendes Œuvre umfasst Kammermusik, Klavierwerke, zahlreiche Chorkompositionen und Lieder (darunter Vertonung von Volksliedtexten) sowie große Orchesterwerke der 1870er- und 80er-Jahre. Seine Kompositionen sind durch das Verfahren der entwickelnden Variation geprägt. Er gilt als Antipode zur Neudeutschen Schule um Liszt und als Vertreter der absoluten Musik.

1833Er wird am 7. Mai in Hamburg als Sohn eines Musikers geboren. Mit 7 erster Klavierunterricht bei Willibald Cossel, anschließend bei Eduard Marxen, ab 1843 erste öffentliche Auftritte.
1853Konzertreise durch dt. Städte, er lernt Schumann kennen, der ihn in seinem Aufsatz „Neue Bahnen“ als den kommenden großen Komponisten ankündigt. Zu Clara Schumann entwickelt sich eine lebenslange, innige Freundschaft.
1854–571. Klavierkonzert d-Moll op. 15.
1857–59Chorleiter, Pianist und Lehrer am Fürstenhof in Detmold.
1859–61Leitung des Hamburger Frauenchors.
1860Manifest gegen die Neudeutschen um Liszt.
1863Kantate „Rinaldo“ op. 50.
1863–64Leiter der Wiener Singakademie.
1868Teilaufführung des „Deutschen Requiems“ op. 45 in Wien (Uraufführung des kompletten Werks 1869 in Leipzig)
1871–74Künstlerischer Direktor der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.
1873Haydn-Variationen op. 56a für Orchester.
ab 1877Sein Sinfonisches Schaffen beginnt mit der 1. Sinfonie c-Moll op. 68 (begonnen 1862), der Komposition der 2. Sinfonie D-Dur op. 73, der 3. Sinfonie F-Dur op. 90 (1883), der 4. Sinfonie e-Moll op. 98 (1884-1885): kantable Themen, kammermusikalischer Duktus.
ab 1878Italien-Reisen.
1878Violinkonzert D-Dur op. 77 für Joseph Joachim.
18812. Klavierkonzert B-Dur op. 83 mit Scherzo-Satz.
1886Ehrenpräsident des Wiener Tonkünstlervereins.
1897Vier ernste Gesänge op. 121. Er stirbt am 3. April in Wien.

© 2003, 2010 Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart

… weiter

Über die Autoren

Robert Pascall

Robert Pascall (Herausgeber)

Prof. Dr. Robert Pascall, geboren 1944 in Colwyn Bay, gestorben am 9. Juni 2018, studierte bei Sir Jack Westrup an der Oxford University. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher, Untersuchungen und Musikeditionen von Bach bis Schönberg, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Brahms. Von 1988–1998 war er Professor und Leiter der Musikabteilung der University of Nottingham und von 1998–2005 an der Bangor University.

Pascall hatte eine Ehrenprofessur für Musikwissenschaften an der University of Cambridge. Von der Gründung 1991 an war er zweiter Vorsitzender der Neuen Brahms Gesamtausgabe und war zuletzt Mitglied des Beirats. Er edierte die Symphonien dieser Ausgabe, einschließlich Brahms’ eigener Arrangements für Klavierduo und hat Dirigenten und Orchester bei der historischen Aufführungspraxis der Musik von Brahms beraten. Er war von 1996–2000 Präsident der Society for Music Analysis, war korrespondierender Direktor der American Brahms Society und Ehrenmitglied der Royal Music Association.

… weiter

No research library can afford to be without this volume. It goes far beyond providing a carefully edited text; it invites the detailed contemplation of a score that has lost none of its central importance to Brahm’s career and to the history of the symphony ... If any question remains whether the Neue Brahms-Ausgabe should go forward, this volume alone should lay it to rest.
[American Brahms Society, Newsletter]

The new Complete Edition is the first text-critical edition of Brahm's entire Oeuvre. Adhering to principles and techniques of modern scholarship, it will present all Brahm's compositions, their alternative musical versions as well as his unpublished works and authentic piano arrangements ... Extensive source studies on Brahms' music manuscripts as of the late 1960s as well as the completion of a thematic and bibliographic catalogue have made it increasingly evident that a new historico-critical edition of Brahms' entire works is of vital importance. ... This edition will be the first to examine all available sources and thus aims to provide authentic musical scores purged of erroneous readings, such as scribal, copyist's or engraver's errors and all unauthorised textual additions.
[Music Teacher Magazine]

... it is anticipated that many significant alterations of detail may be expected in the new edition. In addition to examining all of Brahms' surviving autographs, the editors will take significant information on the genesis, dating and publication of his compositions from his written correspondence. Each volume will carry an extensive introduction and full critical apparatus.
[Brio]

Invero, il lavoro compiuto sulla Prima Sinfonia – il cui presupposto è una conoscenza globale confluita poi nell’edizione critica – presenta un contenuto testuale e un corredo di apparati critici e di appendici che ricoprono una funzione tanto vasta quanto è il beneficio che può produrre, oltre che all’interprete, agli studi in ambito storico-critico e analitico, agli studi sulla genesi e sul processo compositivo, allo studio della ricezione dell’opera.
[Philómusica online, 2002]

Die vorliegende Edition ist ein eindrucksvolles Zeugnis unaufdringlicher, uneitler und deshalb um so überzeugenderer Gelehrtheit, wie sie in der Brahms-Forschung leider immer seltener zu werden beginnt. … Der Notendruck besitzt besten Standard, Faksimiles erhellen anschaulich problematische und interessante Sachverhalte. Die Konzeption der JGB überzeugt auf Anhieb, weil sie sachlich-historisch geboten erscheint und der wissenschaftliche Aufwand, etwa auch die erfreulich prägnante Quellenbeschreibung in einem erkennbaren Verhältnis zu seinem Nutzen und Sinn bleibt.
[Musikforschung, 1998]

If the new Brahms edition succeeds – … – it will be because in this first volume Pascall has raised a standard that succeeding volumes must aspire to equal.
[Notes, 1997]