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Zur „picardischen“ Dur-Terz im todtraurigen cis-moll-Nocturne von Chopin

Welch befreiende, ja erlösende Wirkung die unerwartete Durterz zum Schluss eines Mollstücks haben kann, wissen vor allem Bach-Spieler und -Hörer. Um nur ein Beispiel zu nennen, das jeder kennen dürfte: Das streng und unerbittlich in Moll voranschreitende c-moll-Präludium aus dem ersten Band des „Wohltemperierten Klaviers“ endet im allerletzten Takt mit einem wunderbar aufblühenden C-dur-Dreiklang.

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